Konfliktmanagement in Unternehmen

Konfliktmanagements in Unternehmen

oder die Frage

Warum Unternehmen es sich nicht leisten können, bei Konflikten wegzusehen.

von Manuela Li Ranzi

Zusammenfassung als Video

Die meiste Zeit seines Lebens verbringen erwachsene Mitteleuropäer in der Arbeit. Und überall, wo Menschen zusammenarbeiten können auch Konflikte entstehen. Es gibt unterschiedliche Konflikte im Arbeitsalltag.

  • Dem Einen ist es wichtig, dass er genügend Zeit zur Erledigung seiner Aufgaben hat, der Andere erwartet, dass ihm Ad hoc zugearbeitet wird (auch wenn die Zuarbeit inhaltlich noch nicht zu Ende gedacht ist).
  • Rollenkonflikte können durch unklare Zuständigkeiten verursacht werden.
  • Betrachtet man unterschiedliche Denktypen und Wesenszüge (analytisch, spontan, introvertiert, extrovertiert, bescheiden, abenteuerlustig….), liegt auch hier viel Konfliktpotential.

Alternative Betriebsausflug

Alternative zum Betriebsausflug

von Manuela Li Ranzi

Bedingt durch die Pandemie sind Gespräche in der Kaffeeküche, in der Kantine, vor und nach einer örtlichen Besprechung komplett weggefallen. Viele Betriebsausflüge haben in der Pandemie nicht stattgefunden. Seit Frühjahr 2020 hat ein zwischenmenschlicher Austausch kaum stattgefunden.

Kommunikation die in den „Brunnen“ gefallen ist

Warum wird erst an einer besseren Kommunikation gearbeitet, wenn diese augenscheinlich nicht funktioniert? Warum bemüht man sich erst dann um eine bessere Kommunikation, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen“ ist?

Kommunikation stammt vom lateinischen Verb communicare. Laut Wikipedia hat es die Bedeutung „teilen“, „mitteilen“, „teilnehmen lassen“; „gemeinsam machen“, „vereinigen“. In dieser ursprünglichen Bedeutung ist Kommunikation eine Sozialhandlung bei der mehrere Menschen interagieren.

Trennungskultur Mittelstand

Trennungskultur im Mittelstand?

von Manuela Li Ranzi u. H.-J. Möser

Auch Mittelstandunternehmen stehen vor permanenten Änderungen und müssen dadurch ihre Organisation, Prozesse und auch die Qualifikation ihrer Mitarbeiter*innen anpassen. Die Anpassung der Qualifikation kann einerseits durch Weiterbildung der vorhandenen Mitarbeiter*innen als auch durch Neueinstellungen erfolgen. Wie aber sieht es mit einer Trennungskultur aus? Nutzen Mittelstandsunternehmen Outplacement oder auch Newplacement?

Die Kienbaum Unternehmensberatung hat in einer Studie im Jahre 2016 festgestellt, dass insbesondere große Unternehmen Outplacement als Instrument nutzen. Da die großen Unternehmen aber nicht die Mehrheit der Unternehmen darstellen verwundert es nicht, dass dieses Instrument nur von 12% der Unternehmen in Deutschland genutzt wird. Hinzu kommt, dass, wenn es genutzt wird, es zu spät genutzt wird. Nur fünf Prozent der Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern bieten eine solche Leistung im Regelfall an.

Laut Manfred Bertschart, Geschäftsführer der Bertschat und Hundertmark Gruppe und Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Outplacementberatung im Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU), sind für Personalumbaumaßnahmen mindestens drei Monate Vorlauf einzuplanen. Realität ist jedoch, dass bei vielen Mittelstandsunternehmen ein Trennungsprozess eher im Hauruck-Verfahren abläuft. Bei einer Kündigung passieren nicht selten Formfehler, die ein Richter zum späteren Zeitpunkt feststellt und als Ergebnis die Kündigung aufhebt.

„Von einem wertschätzenden Veränderungsmanagement sind wir hier in Deutschland noch weit entfernt. Eine etablierte Trennungskultur ist beim Großteil der Unternehmen nicht vorhanden“, bemängelt Bertschat.